Hola,
heute war ein mit den Anstrengungen der letzten Tage verglichen etwas ruhigerer Tag. Aber zunaechst noch ein Nachtrag:
Gestern hat sich bei uns das liebevolle Wort “Geruchs-Chameleon” entwickelt, welches diejenigen Personen in den Colectivos bezeichnet, die einmal nach Kartoffelchips, dann nach alter Milch und dann z.B. nach Salami riechen. Ich moechte aber betonen, dass es wirklich liebevoll gemeint ist.
Heute haben wir uns auf Spuren der Ureinwohner Suedamerikas begeben und einen Kultur-Tag, im Gegensatz zu den letzten Natur-Tagen verbracht. Unser heutiges Ziel war Chavin de Huantar. Etwa gegen 9:30 fuhr unser Touristenbus ab. Zunaechst ganz entspannt auf Asphalt durch das Rio-Santa-Tal, welches Cordillera Blanca von Cordillera Negra trennt. Nach etwa 20 Minuten (weiterlesen …)
Hola,
wenn ich den Tag mit einem Wort zusammenfassen soll, dann wohl mit “Geil!”.
Wir sind heute endlich in groessere Hoehen vorgedrungen und haben heute eine Wanderung especial gemacht. Um den Spannungsbogen ein wenig zu erhalten, fange ich einfach mal mit Erzaehlen an.
Zunaechst haben wir heute um 7 Uhr gefruehstueckt. Das ist besonders erwaehnenswert, weil wir heute morgen einen sagenhaften Blick auf die Cordillera Blanca hatten. Nur noch leichter Fruehnebel, der dann langsam immer duenner wurde.
Nach dem Fruehstueck haben wir wieder unseren Guide Apu genommen und sind in die Innenstadt (wenn man das so bezeichnen kann) gegangen um ein Colectivo nach Yungay zu nehmen. Diese Colectivos sind fast ausschliesslich alte Toyota-Busse, teils ohne teils mit Rissen im Dach und eigentlich ueberall sonst auch. Fuer Nichtkenner sei gesagt, dass sie etwa die Groesse von den T4/T5-Bussen von VW haben. Ein bischen umgebaut bieten sie (weiterlesen …)
Hola,
ich sitz hier nun ziemlich veraergert in einem Internet-Cafe, weil ich gerade einen recht langen Blog geschrieben habe, der aber durch einen Absturz des Computers nun nicht mehr da ist.
Ich will mal eine Wiederholung versuchen.
Da ich aus Muedigkeitsgruenden keinen Blog verfasst habe, schreibe ich heute fuer zwei Tage. Umso aergerlicher der Absturz.
Gestern waren wir mit unserem Guide Apu zum aklimatisieren auf einer Rundwanderung oberhalb von Huaraz unterwegs. Zunaechst sind wir mit einem Taxi zu einem Punkt auf halber Hoehe gefahren, um schon ein paar Hoehenmeter zu erreichen. Diese Taxifahrt war schon ziemlich spektakulaer, da die Strasse (weiterlesen …)
Hola,
wir haben heute unsere Rundreise begonnen und sind folglich nach Huaraz gefahren. Die Busfahrt, die zwar 7 Stunden gedauert hat, war wunderschoen. Man faehrt zunaechst einige hundert Kilometer auf der Panamericana Norte und bleibt damit die ganze Zeit im Nebelwetter, welches typisch fuer Lima und alle Kuestenregionen in dieser Jahreszeit ist. Dann kommt man endlich zu dem Abzweig in Richtung Anden und Huaraz. Ab da hat man ununterbrochen Genuss fuers Auge. Ein Fluss begleitet die Strasse und schenkt der Landschaft einen 100m breiten, saftig gruenen Streifen, der von den tristen Sandbergen umzingelt wird. Die Strasse schlaengelt sich dann etwa 50 km lang auf 3300m Hoehe. Je hoeher man kommt, desto fester wird das Gestein und umso (weiterlesen …)
Hola,
ein Besuch der besonderen Art ist immer wieder das von hier aus nahegelegene Polvos. Dies würde man in Deutschland vielleicht als den Vietnamesen-Markt bezeichnen, da es eine überdachte Ansammlung von Ständen ist, an denen man eigentlich alles kaufen kann. Wenig davon jedoch ist brauchbar oder schön. Aber es macht immer wieder Spass, mit den Leuten dort zu handeln … (weiterlesen …)