Hola,
[inspic=58,left,gal,100]wir sind gestern von unserem 3-Tage-Trek zurückgekehrt. Vorvorgestern sind wir also zu einem Trek aufgebrochen, der kein Spaziergang werden sollte und das obwohl ich nicht all zuviel Trekking-Erfahrung mitgebracht habe. Der Start war zunächst etwas verpatzt. Weil wir Geld sparen wollten haben wir zu unserem Ausgangspunkt kein Taxi genommen sondern einen Bus, der “ahorita” (in wenigen Sekunden) losfahren wollte. “Ahorita” hat in Südamerika aber vermutlich eher die Bedeutung “asap” (as soon as possible). Nachdem wir ungeduldig eine Stunde im Bus gewartet hatten fuhr dieser dann im Schneckentempo los und wir erreichten unser erstes Ziel an diesem Tag erst gegen 11:30. Es hieß nun sputen, da eine Gehzeit von 6-7 h veranschlagt war, die Sonne aber das Finden eines Zeltplatzes schon 18:00 unmöglich macht. (weiterlesen …)
Hola,
der Hausberg ist bestiegen!
[inspic=52,left,gal,100] Nachdem wir unser Vorhaben vertagt hatten und ich trotzdem NICHT in meinem Mathe-Skript geblättert habe, haben wir es dann am nächsten Tag nocheinmal versucht. Diesmal haben wir uns den Weg noch einmal genauer erklären lassen. Trotzdem sind wir ziemlich rumgegurgkt und haben den Weg nur ungefähr gefunden. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die Region dort oben touristisch noch nicht sonderlich gut erschlossen ist. Aber nach vier Stunden leichtem Bergauf haben wir dann das ersehnte Kreuz und die Flagge des Gipfels erreicht. Dass der Weg nicht ganz so leicht war äußerte sich vor allem darin, dass ich die gesprächigste Frau der Welt beim Aufstieg zum Schweigen gebracht habe
. Oben angekommen stellte ich fest, dass ich mich in der Höhe etwas verschätzt hatte. Es waren nicht knapp 3800m sondern knapp 4000m. (weiterlesen …)
Hola,
nun, meine Euphorie bezüglich Chile hat sich nur geringfügig bis gar nicht geändert.
[inspic=46,left,gal,70] Wie angekündigt habe ich den nächsten Tag Arica gewidmet. Eine kleine, aber feine Stadt am Pazifik. Nach meinem Frühstück habe ich versucht, Bernardo, einen Freund eines Freundes per Handy zu erreichen. Leider trotz Hilfe der Hotelangestellten etwas erfolglos. Ich habe mich also alleine auf den Weg gemacht, den Hausberg von Arica zu besteigen und den Blick über die Stadt zu genießen. Früh um neun war die Stadt noch menschenleer und total ruhig. (weiterlesen …)
Hola,
eigentlich wollte ich erst einmal abwarten, bis ich den nächsten Blog schreibe, aber hier gibt es etwas, das mich total umhaut. Dazu gleich mehr.
Nachdem wir gestern von unserer Expedition zurückgekommen sind, hat jeder so seine Sachen gemacht und wir haben uns für 19:00 auf der Plaza zum Essen verabredet. Gringos sollten sich eigentlich finden. So gegen 17:00 stellte sich heraus, dass in Arequipa an diesem Abend wohl eine der größten Partys des Jahres steigen sollte. Die Innenstadt wurde komplett abgesperrt. Laut war es trotzdem, wegen der vielen Leute. Auch die Plaza war komplett mit Menschen gefüllt. Wir haben uns dann doch gefunden und sind noch schön Essen gegangen. (weiterlesen …)
Hola nochmal,
ich habe zwar just einen Beitrag geschrieben, doch diesem wichtigen Erlebnis möchte ich einen eigenen widmen.
Misti also!
Nachdem es pünktlich um 8 Uhr losgehen sollte, wartete ich ungeduldig vor meinem Hotel auf meinen Jeep zum Chachani. Etwas später als vereinbart kam dann 08.30 Uhr(!) der Jeep.
Es wurde mir kurz erklärt, dass heute keine Tour zum Chachani ginge, weil ich der einzige sei, der dieses Vorhaben hatte. Es ging dafür zum Misti. Das war mir natürlich sehr recht. Eine Österreicherin, ein Franzose und ein Dresdner(!) gesellten sich dazu und wir erhofften uns ein spannendes Abenteuer. Nunja, zunächst einmal haben wir uns über unsere Höhenakklimatisierung Gedanken gemacht. Bei einer Reiseagentur, die ich bis dato nicht kannte, wurden mir noch ein Paar wärmende Handschuhe geliehen. Meine Quechua-Handschuhe empfanden sie als zu dünn, obwohl sie doch sehr nett anzusehen sind.
Unser 22-jähriger Guia Teo stieg noch in den Jeep ein und unsere Sachen fanden auf dem Dach Platz. (weiterlesen …)